Die kurze Antwort
Halbtrocken ist eine geregelte Geschmacksangabe. Feinherb hat keine gesetzlich festgelegte Restzuckergrenze. Deshalb können zwei feinherbe Weine unterschiedlich süß schmecken. Den Begriff allein sollten Sie nicht wie einen Messwert lesen.
Was Ihnen die Analyse verrät
Restzucker und Säure gehören beim Vergleichen zusammen. Der Zuckerwert beschreibt nicht allein den gesamten Geschmackseindruck. Probieren Sie zwei Weine möglichst bei ähnlicher Temperatur und zunächst ohne Essen. Notieren Sie schlicht, welcher Ihnen trockener, runder oder frischer vorkommt. Sie brauchen dafür keine auswendig gelernten Aromabegriffe.
Zwei Rieslinge aus unserem Sortiment
Für einen Vergleich bieten sich unsere Riesling Spätlese trocken 2025 und der Riesling Kabinett feinherb 2024 an. Die Produktseiten zeigen die jeweiligen Analysewerte. Es sind unterschiedliche Jahrgänge und Weine; der Vergleich ist deshalb eine persönliche Orientierung, kein Versuch unter identischen Bedingungen. Kabinett und Spätlese ersetzen außerdem keine Geschmacksangabe.
So bestellen Sie gezielter
Sagen Sie uns bei einer Anfrage, welcher Wein Ihnen zuletzt gefallen hat und wozu Sie ihn trinken möchten. Das hilft mehr als „nicht zu süß“. Wenn Sie vor Ort vergleichen möchten, fragen Sie einen Termin für unsere Weinprobe an. Die Auswahl treffen Sie nach Ihrem Geschmack, nicht nach einer vermeintlich besseren Kategorie.
