Kristalle sind nicht automatisch ein Weinfehler
Weinstein besteht aus kristallisierten Salzen der Weinsäure. Er kann sich am Flaschenboden oder am Verschluss zeigen und verändert den Geschmack des Weins nicht. Ein sichtbarer Bodensatz allein beweist deshalb nicht, dass eine Flasche verdorben ist.
Ruhig einschenken
Wenn Sie den Bodensatz nicht im Glas möchten, lassen Sie die Flasche zunächst aufrecht stehen und schenken Sie vorsichtig ein. Den letzten Rest können Sie in der Flasche lassen. Für den normalen Weinabend brauchen Sie daraus kein aufwendiges Ritual zu machen. Beurteilen Sie den Wein im Glas getrennt vom Aussehen des Bodensatzes.
Bei unklaren Fremdkörpern nachfragen
Nicht alles, was in einer Flasche glitzert, lässt sich aus der Ferne als Weinstein bestimmen. Wenn Sie unsicher sind, trinken Sie die Flasche zunächst nicht weiter. Fotografieren Sie den Fund, die Flasche und das Etikett und schreiben Sie uns. Bewahren Sie Flasche und Verschluss bis zur Klärung auf. So können wir Ihre konkrete Anfrage besser einordnen.
Diese Angaben helfen uns
Nennen Sie den Wein, den Jahrgang, Ihre Bestellnummer und ob die Flasche bereits geöffnet war. Über das Kontaktformular erreichen Sie das Weingut direkt. Ein Foto ersetzt keine sichere Materialprüfung, hilft aber bei der ersten Einschätzung. Gesetzliche Rechte bei einem tatsächlichen Mangel bleiben davon unberührt.
